Pestilentiae revertuntur -

                    Die Seuchen kehren zurück

 

Unser Umgang mit Infekten ist gekennzeichnet

vom Kampf gegen den Krankheitserreger und

nicht durch Stärkung unserer Immunität

„Schau auf Dich, schau auf mich,

aber schau vor allem auf Dein Immunsystem.“

 

Teil I - 31.3.2020

 

Textfeld: Virus * Immunität * Virus * Lebensstilfaktoren * Virus * Ernährung * Virus * Gier

 

Der Umgang mit Infektionskrankheiten im Allgemeinen und Covid-19 im Besonderen wird immer geprägt durch Handlungen in der Akutphase und einer darauffolgenden Phase chronisch-auslaufender Maßnahmen. Diese können ergänzend sein, möglicherweise aber auch deutlich gegensätzlich. 

 

Textfeld: Thema – Allgemeine Einschätzung

 

Die Einschätzung der Gesamtlage wird von Experten (Virologen, Epidemiologen, Statistikern u.a.) vorgenommen, offensichtlich nicht auch von (praktizierenden) Ärzten an der vordersten Front, die in den letzten Jahrzehnten mit vielen Krankheits- und Grippewellen zu tun gehabt haben. Es ist bedauerlich, dass kein Bedarf an einer breiteren Diskussion und Abwägung besteht.

Es sollen ein paar Meinungssplitter vorangestellt werden.

Zitate von älteren, erfahrenen Allgemeinmedizinern:

„Ich weiß nicht, wer da was zu reden hat, ich hab während einer Grippewelle an einem einzigen Tag so viele Leute krank geschrieben wie Corona-Patienten in ganz Niederösterreich…“

„… mit viel heftigeren Symptomen“

„Dass die Kinder nicht zu den Großeltern gehen sollen, ist doch nicht neu, das sagen wir in jeder Grippezeit.“

„Die 3 K – Kirche, Kirtag, Kino – zu meiden ist doch ein alter Hut (dass das ohnehin Usus ist, davon redet im Fernsehen niemand)…“

„… und ich verliere in jeder Grippesaison einige meiner älteren und alten Patienten.“

 

Textfeld: Thema – Risiko-Abwägung

 

Die Handlungen der politisch Verantwortlichen orientieren sich naturgemäß an den Meinungen von Experten, die den Politikern Wenn-Dann-Analysen vorlegen. Aus mehreren Szenarien werden sie ihren Entscheidungen eher den „Schlimmsten Fall“ zugrunde legen, um sich ja keiner Versäumnisse schuldig zu machen.

Der „Schlimmste Fall“ ist aber genauso wenig realistisch und bleibt spekulativ, wie die Negierung jeglicher Gefahr.

Somit ist ein sinnvollen Mittelweg von vornherein ausgeschlossen.

Um die schärfsten Einschränkungs-Maßnahmen in der Zweiten Republik zu rechtfertigen, wird die Aussicht auf einen doch möglichen milderen Verlauf hintangestellt. Bedauernswert ist allerdings, dass Meinungen dahingehend als gefährlich desavouiert, möglicherweise sogar mit Strafe bedroht werden.

Mathematisch-statistische Zahlenspiele und „Ansteckungs-Kugerlgrafiken“ im Fernsehen sowie ständige bedrohliche Nachrichten inkl. der Macht der Bilder sollen jegliche Kritik abwürgen, um keinen Widerstand aus der Bevölkerung aufkeimen zu lassen.

Der „overkill“ in der (ausschließlich negativen) Berichterstattung ist einem Journalismus geschuldet, der diese „Erregung“ als besondere Sorgfalt der Information missinterpretiert.

 

Coronavirus, Viren, Keime, Bakteriell