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Säure-Basen Haushalt

Werner Steinkellner

Dr. med. univ.

Einleitung

Der Säure-Basen Haushalt bzw. das anzustrebende Säure-Basen-Gleichgewicht (SB-Gleichgewicht) stellen in steigendem Maße einen der wichtigsten biochemischen Regulationsmechanismen in Bezug auf Gesunderhaltung und Ursachenfindung vor allem bei chronischen Krankheiten dar.

Die Grundsteine dafür wurden in den Arbeiten von SANDER, GLAESEL und PISCHINGER gelegt. 

Sehr empfehlenswert dazu ist das Buch von Michael Worlitschek.

Pufferkapazitätsbestimmung nach Jörgensen

 

Die titrimetrische Analyse der Blut-Basen-Pufferkapazität sowie der Basenkapazität der Erythrozyten stellen ein Annäherungsmodell für die intrazelluläre Säure-Basen-Situation dar (IZP = Intrazellularpuffer).

 

Laborchemisch erfolgt diese Bestimmung mittels eines ph-Meters mit den entsprechenden Sonden (ph-Glaselektroden).

Säure-Basen-Haushalt,

Basentitration per ph-Meter

Säure-Basen-Regulationssystem

 

Säureausscheidungsorgane sind

· Lunge (Abatmung von CO2) und 

· Niere (Ausscheidung von Salzen)

 

die größten Alkaliquellen sind 

· Magen und die

· Nahrung.

Das einzige Organ, das Basen in größeren Mengen erzeugt, ist der Magen, dadurch wird er zur wichtigsten Zentrale für den SB-Haushalt und die Bindegewebsreinigung. Überschüsse können sogar im Harn als "Basenfluten" auftreten.

Diese Alkalierzeugung wird durch die Kochsalzspaltung bewerkstelligt (Verbindung aus Salzsäure und Natronlauge), wobei die entstehende Salzsäure in den Magen geht, das Alkali in das Blut bzw. in das Bindegewebe.

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