Eine mediale Aussage des Herrn Gesundheitsministers (Anschober Anfang Juni 2020 ZIB2) und etlicher Berichterstatter in der Zeit der minimalen positiv getesteten Coronapatienten :

 

Die besondere Gefährlichkeit und Heimtücke des Virus bestehe darin, dass es symptomlos verlaufen könne.

 

Man kann diese Aussage wohl nur so interpretieren, dass die besondere Gefahr darin besteht, dass der „Feind“ Virus keinen Schaden anrichtet, also kein Fieber, keine Lungensymptome, keine notwendige künstliche Beatmung und keine Todesfälle nach sich zieht.

 

Diese für den Großteil der Bevölkerung (~ 95 %) erwiesene Schadlosigkeit wird in einer nicht nachvollziehbaren Neudefinition paradox zu einer elementaren  Gefährlichkeit umgedeutet mit der unmittelbaren Verknüpfung einer neuerlichen (tödlichen) Infektionswelle („Zweite Welle“).

 

Der Schock der deutlichen regionalen Übersterblichkeit in der ersten Infektionswelle war enorm und die damaligen verständlichen massiven Isolationsmaßnahmen waren richtig und gerechtfertigt.

Endgültig besiegbar ist das Virus aber NUR durch unsere Immunität, die aber den Kontakt mit dem Virus braucht und nicht den Nicht-Kontakt.

 

Die stolze Präsentierung der niedrigsten Fall- und Todeszahlen in Europa wird der bitteren Einsicht weichen müssen, dass Österreich zu den Ländern mit der schwächsten Immunität in den nächsten Jahren gerechnet werden muss/wird.

 

 

 

 

 

Es bedarf somit eines Paradigmenwechsels hin zu einem  neuen intelligenten Management zur Durchseuchung der Menschen, die derzeit in keiner Weise angedacht wird, weil politisch nicht opportun.

Die Sommermonate bleiben somit leider ungenützt, um diese alles entscheidende Herdenimmunität im Sinne der symtomlosen Stillen Feiung  aufzubauen.

 

Noch einmal die schon mehrmals zitierte Warnung:

Sir Patrick Vallance (wissenschaftlicher Berater der britischen Regierung):


„… wenn man etwas zu stark unterdrückt, dann kommt es zurück.

Und es kommt zum falschen Zeitpunkt zurück.“

 

 

Dr. med. Werner Steinkellner

Teil IV, verfasst am 05.06.2020

Teil V: Ein Paradigmenwechsel:

                 Neues Management zur Förderung der kollektiven Immunität

Das Paradoxon Der politischen Wahrnehmung einer viralen Gefährdung

Ein Paradigmenwechsel ist dringend erforderlich