Textfeld: Thema – Biostatistik

· Die Methode, ausschließlich mit einem Corona-Patientenkollektiv (eindimensionales Modell) Säulen-, Kuchen- und Flächengrafiken zu erstellen beantwortet nicht, was wir wirklich wissen wollen, nämlich, wie gefährlich ist Corona.

· Es handelt sich somit lediglich um das numerische Erfassen eines Krankheitsbildes.

· Die Einschätzung der Gefährlichkeit kann aber nur gewonnen werden, wenn es als zweiten Parameter ein vergleichbares Kollektiv gibt, also z.B. eine oder mehrere ähnlich gelagerte Grippe- bzw. Influenzawellen der letzten Jahre. Bisher werden hiezu nur vage mündliche Angaben gemacht, die stark voneinander abweichen.

· Es fällt auf, dass genau das tunlichst vermieden wird, es wird als irrelevant und teilweise gefährlich abgetan, das „neue“ Virus in die Nähe von Grippe- bzw. Influenzaviren zu rücken, man würde den Ernst der Lage untergraben und Menschen zur Unvorsichtigkeit anstiften.

· Zudem kommen offenbar gezielte statistische Versuche nicht aus dem Durchschnitt, sondern aus ausgesprochenen, derzeit bereits erklärbaren, Hotspots (Bergamo), um damit Prognoseberechnungen über Todeszahlen zu erstellen (siehe Großbritannien). Hier werden hochgradig unseriöse Drohkulissen aufgebaut, um mögliche andere Wege (Herdenimmunität) von vornherein zu diskreditieren.

· Abzulehnen sind hochgradig spekulative Simulationen, die mit verschiedenen grafischen Formen (kollidierende Kügelchen) mögliche Ansteckungsmuster zeigen. Hier wird eine unbewiesene Dynamik als virtuelle Realität dem Zuseher vermittelt und somit werden massive Ängste geschürt.  Sie sind somit weniger Erklärung als Beeinflussung und erinnern bestenfalls an Computerspiele auf einer Playstation.

· Auf Grundlage derartiger Zahlen-Szenarien und Bildern werden eine Reihe von Strategien und Anordnungen entwickelt mit weitreichenden Konsequenzen.

· Ohne breitere Abwägung und Diskussion wird auf Grund einer eindimensionalen Betrachtung gehandelt. Grafisch lässt sich jede Entwicklungen (fast) beliebig interpretieren. Von einem totalen Erfolg und der Überzeugung der absoluten Richtigkeit bis zur Kritik an hochgradig überzogener Massnahmen lässt sich jede Form der Aussage ableiten.

· Die akute Bewältigungsstrategie in welcher Form auch immer lässt sich indes nicht so ohne weiteres auf  eine langzeitige umlegen. Die Abwägung der Prognose folgt völlig anderen Kriterien und Gesetzmäßigkeiten und ist nur unter dringender Einbeziehung immunologischer Kriterien zu erzielen.  

 

Textfeld: Thema Herdenimmunität

 

· Prognostisch entscheidend ist die Durchseuchung  der Bevölkerung. Dies bedeutet einen möglichst hohen Anteil an Antikörper-Trägern möglichst in einem Ausmaß von 50 % .

· Dies ist aber nicht durch weitere Beschränkungen zu erreichen, sondern durch die Wieder-Freigabe aller mitmenschlicher Kontakt. Unbenommen davon ist der sichere und sorgfältige Umgang mit Personen, die zu den sog. Risikopatienten gehören.

· Viel wird über Dunkelziffern spekuliert, aber immer mit einem höchst negativen Hintergrund, der nicht nachzuvollziehen ist. Diese treiben aber ganz offensichtlich die Zahl der Todesfälle nicht nach oben, also handelt es sich bei den unerkannt Infizierten um sehr milde Verläufe, die aber wieder nicht erfasst werden (können).

· Dies lässt nur den einen Schluss zu, dass gerade die Dunkelziffer in einem hohen Ausmaß die Ausbildung einer Herdenimmunität fördert.

· Alle Epidemien der letzten Jahrzehnte sind durch die Ausbildung der Herdenimmunität wieder abgeklungen und NICHT durch entwickelte Impfstoffe.